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Schwedenblog 2015 die Texte

Zur Fähre

23.06.2015 20:41

Dienstag


Die restliche Strecke bis zur Fähre geht dann fix und wir sehen sogar noch ein bisschen von Rügen. Der Urlaub müsste acht Wochen oder länger dauern, weil Deutschland ist einfach schön.

 

Der Hafen von Sassnitz puh..."nicht schön" beschreibt es ausreichend. Es gibt einen riesigen Schnaps Laden. Zollfrei einkaufen halt. Ne, nicht unser Ding, wir brauchen nichts. Aber die Hunde brauchen was grünes unter die Pfoten, da muss noch was raus... immerhin stehen vier Stunden schippern auf dem Plan.

Einige Runden "auf und ab" später, immer am Rand der Warteschlange lang, ist für die Düngung der Botanik gesorgt und das Schiff auch schon da. Es kann losgehen.
Hunde im Womo... Die zwei Beiner an Deck. Das die Bugklappe erst beim Losfahren runtergeht ist ein komisches Gefühl.

Auch merkwürdig... Im Schiff mussten die Fahrzeuge eine Runde drehen. Auf den Bretterwegen zwischen den Schienen die für die Bahn liegen, drehen Autos und LKW einen Halbkreis, man fährt also im Schiff hinten rein und auch wieder raus.


www.stenaline.com


Was machen Zweibeiner die sich langweilen? Einkaufen, essen, trinken oder schlafen. Schnaps, Parfüm und Tinnef nicht unser Ding, also Essen. Das Menü schmeckt. Lachs geht ja immer.


Vier Stunden später sind wir dann da. Trelleborg begrüßt uns ohne Regen. Am Zoll...kein Mensch zu sehen. Hunde anmelden. Ach nö... Warum auch. Impfpass ist dabei und hier ist keine Amtsperson zu sehen. Die Schranke geht auf, raus aus dem Hafen und Rechts rum nach Ystad . Die Beschilderung ist gut, an der Ostsee entlang, erster Eindruck von Schweden, feine Sache. Niedliche kleine Häuser, alles ist schon wie in Bullerbü und das ist doch erst der Anfang.

Ystad ist schnell erreicht, der Womo stellplatz auch. Alles wie beschrieben, die Fischräucherei gleich nebenan, nur leider ist hier alles voll. Und wir haben keine Lust Tür an Tür zu stehen. Ne geht gar nicht, Mensch und Hund haben null Lust auf solche Nähe.


Also weiter Richtung Campingplatz. Wir brauchen eh dringend Wasser und eine Nacht mit Strom wäre für die Tiefkühlkost auch ne eiskalte Erfahrung.

www.sandskogenscamping.se

Es geht immer weiter am Strand entlang, wenige km und wir stehen, inmitten von deutschen und schwedischen Familien machen camping wie an der Ruhr oder halt im Schrebergarten. Ne. Das ist nicht unsere Welt. Hier wollen wir nicht bleiben, Bade-Touristen, Eisbuden und Minigolf so wollen wir Schweden nicht erleben. Karte raus und eine Planung machen, grobe Richtung Nord Nord Nord. Ystad wird nicht besichtigt. Mit Hund eh kein großer Spaß. Manche Dinge bleiben für ein Leben nach den Hunden auf der großen to do Liste stehen.

Die Hunde durften an der Ostsee toben, war kein Strand und Badewetter also haben wir die Schilder Hundeverbot ignoriert. Mensch und Hund hatten eine gute Nacht. 

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